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HH-Club-anführungszeichen2Kulturtipps & Termine

Abrüstung schafft Sicherheit

Eine Veranstaltung der Offenbacher Friedensinitiative (OFI)

Mittwoch 11.3.2020, 17.30 Uhr
Stadtbibliothek Offenbach, Herrnstraße 84

Operation Crossroads Baker Edit

Foto: © U.S. Department of Defense

Abrüstung scheint aus dem Wortschatz unserer Regierung gestrichen. Sicherheit wird nur noch im Zusammenhang mit so etwas Wahnwitzigem wie Defender 2020 oder dem angeblich wünschenswerten „Atomschirm“ von Frankreich oder der USA gebraucht. Die Lehren der Geschichte scheinen 75 Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs vergessen.
Es werden keine neuen Abrüstungsverträge angestrebt. Den INF-Vertrag haben die USA und Russland zum 2. August 2019 gekündigt. Und falls sich die Präsidenten Trump und Putin nicht auf eine Verlängerung des New-START-Abkommens einigen, läuft das letzte noch gültige Abkommen über die Reduzierung strategischer Atomraketen in zwei Jahren aus. Was ist passiert, dass die nukleare Abrüstung vor einem Scherbenhaufen steht? Gibt es Alternativen, und was können wir - Friedensbewegte, kritische Öffentlichkeit, aber auch (deutsche) Politiker*innen - tun? Offenbach ist dem ICAN-Städteappell beigetreten. Wie kann es hier weitergehen?

Vortrag und Diskussion
mit Regina Hagen

Verantwortliche Redakteurin der Quartalszeitschrift "Wissenschaft & Frieden"
Sprecherin der Kampagne "Büchel ist überall - atomwaffenfrei.jetzt";
Mitglied im Trägerkreis "Atomwaffen Abschaffen - Bei uns anfangen!"

Kurze Information über ICAN (Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen ) durch die ICAN-Botschafterin Elisabeth Saar.


Ban nuclear weapons now!


 

Hibakusha weltweit - Ausstellung

Eine Veranstaltung der Offenbacher Friedensinitiative

Atomwirtschaft, Atomwaffen und wir
Ausstellung vom 2. bis 21. März in Offenbach

Tschernobyl und Fukushima – jedem sind diese Orte des atomaren Grauens ein Begriff. Doch weltweit gibt es unzählige weitere Orte, an denen die Atomindustrie ihr strahlendes Erbe hinterlassen hat – mit verheerenden Folgen für Mensch und Umwelt. Diese Ausstellung zeigt exemplarisch 15 dieser Orte. Sie ist jenen Menschen gewidmet, deren Leben durch die Atomindustrie beeinträchtigt wurden: den indigenen Völkern, deren Heimat durch Uranbergbau in atomare Wüsten verwandelt wurde, den Betroffenen von mehr als 2.000 Atomwaffentests, den Überlebenden der Atomwaffenangriffe von Hiroshima und Nagasaki sowie den Menschen, die durch radioaktiven Niederschlag von zivilen und militärischen Atomkatastrophen betroffen sind. Die Ausstellung macht deutlich, dass kein Erdteil von diesen Verheerungen verschont blieb. Sie umspannt den gesamten Zeitraum der Nutzung der Atomenergie und gibt viele Details und Hintergrundinformationen.

nsmail WEB

Minsk/Weißrussland: Mädchen in der Onkologischen Kinderklinik Nr. 1.Foto: © 2005 Hermine Oberrück

 

Ort: Stadtbücherei Offenbach, Herrnstraße 84, 63065 Offenbach am Main
Montag und Samstag: 10 - 16 Uhr
Dienstag bis Freitag: 10 - 18 Uhr

Eröffnung am Dienstag 3.3.2020 um 18.30 Uhr
Schirmherrschaft: Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke

Die Offenbacher Friedensinitiative zeigt diese Ausstellung des IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs) in Zusammenarbeit mit GEW Offenbach, NaturFreunde Offenbach, Ver.di Bezirk Frankfurt und Region, IPPNW Regionalgruppe Frankfurt und IG Metall Offenbach,
Die Offenbacher Stadtverordneten haben am 14.11.2019 beschlossen, dass Offenbach für ein Verbot der Atomwaffen eintritt und die Bundesregierung auffordert, dies auch zu tun. Städteappell

Ban nuclear weapons now!

Download:
Flyer Hibakusha Weltweit
Infos zur Ausstellung


 

Ostermarsch 2020

Aufruf zum Offenbacher Ostermarsch 2020

Ostermontag, 13. April 2020 um 10:00 Uhr

Auftaktveranstaltung Stadthof (Rathaus)

Wir wollen Frieden, Abrüstung und internationale Verständigung

alle infos zu den ostermaerschen 2020 der friedensbewegung 3189

Wir leben in einer Welt, in der es mehr Konflikte und Kriegshandlungen als zur Zeit des Kalten Krieges gibt. Die Gefährdung der Menschheit wächst. Es werden neue Waffen entwickelt, die auch Atomkriege wieder gewinnbar machen sollen. Kriege heizen das Welt­klima weiter an. Wirtschaftliche Erpressungspolitik, Sanktionen und Handelskriege sind gegen die Zivilgesellschaft gerichtet und zerstören weltweit ökonomische und ökologische Existenzgrundlagen. Immer mehr Menschen sind wegen Krieg, Armut und Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen auf der Flucht.

Rund um den 75. Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg am 8. Mai soll in Osteuropa bis zur russischen Westgrenze eines der aufwändigsten NATO-Manöver seit dem Ende des Kalten Krieges stattfinden. Mit dem Manöver DEFENDER 2020 wird das „Nie wieder Krieg – Nie wieder Faschismus“ ins Gegenteil verkehrt und eine russische Bedrohung unterstellt.

Wir gehen zu Ostern auf die Straße, um eine friedenspolitische Wende in der deutschen Außenpolitik einzufordern. Dieses heißt für uns:

  • Abrüstung statt Erhöhung des Rüstungshaushalts
  • ein gesamteuropäisches entmilitarisiertes Sicherheitssystem statt weiterer Konfrontationspolitik
  • Stärkung der UNO statt völkerrechtswidriger Kriege
  • Verbot der Rüstungsexporte, weil damit Kriege mit deutschen Waffen im Nahen Osten und Nordafrika befeuert werden
  • Stopp der US-Drohnenmorde, die über die US Air Base Ramstein und US-Kommandozentralen in Deutschland geführt werden und Auflösung der Militärbasen.
  • Unterzeichnung des UN-Vertrages zum Verbot von Atomwaffen durch die Bundesregierung und Verzicht auf atomare Teilhabe durch Abzug der US-Atomwaffen in Büchel 
  • Beendigung aller Auslandseinsätze der Bundeswehr wie in Afghanistan, Irak, Mali und Syrien

Eine friedenspolitische Wende schafft zugleich finanziellen Raum für Investitionen bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung, ökologischem Umbau und anderem mehr. Die Durchsetzung von Frieden, Demokratie und sozialer Sicherheit in einer lebenswerten Umwelt erfordert auch unseren entschiedenen Kampf gegen Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.

Dafür gehen wir an Ostern auf die Straße.

Um gehört zu werden müssen wir noch lauter und deutlicher werden.


 

Die Mittelmeer-Monologe

Der Verein munaVeRo, das Bündnis „Bunt statt braun“ Stadt und Kreis Offenbach, der Kreisausländerbeirat Offenbach und in Kooperation das Mühlheimer Bündnis „Bunt statt braun“ organisieren die Aufführung „Die Mittelmeer-Monologe“ der Bühne für Menschenrechte aus Berlin mit anschließender Diskussion am Dienstag, 17.12.2019 um 18:30 Uhr im Kreishaus Dietzenbach.

Zum Hintergrund:

Die Mittelmeer-Monologe erzählen von Menschen, die den riskanten Weg über das Mittelmeer auf sich nehmen, in der Hoffnung, in Europa in Sicherheit leben zu können – von libyschen Küstenwachen, italienischen Seenotrettungsstellen und deutschen Behörden, die dies verhindern und von Aktivist*innen, die dem Sterben auf dem Mittelmeer etwas entgegen setzen.

Der Eintritt ist frei. Flyer als PDF

MittelmeerMonologe flyer web 001

MittelmeerMonologe flyer web 002

Fatal ist mir das Lumpenpack

eine literarisch-musikalische Hommage an Heinrich Heine

Gedichte, Lieder, Aphorismen und biographische Einblicke mit Matthias Almstedt und Christian Gömpel

Samstag, 26. Oktober 2019, 20 Uhr, 15 Euro - Kulturhaus Frankfurt (Katakombe) an der Pfingstweidstr. 2

Weiter Informationen


 

Hiroshima mahnt

Die Offenbacher Friedensinitiative lädt ein zum Gedenken

6. August 2019, 20 Uhr  

  Pavillon im Dreieichpark (etwa Höhe Dreieichring 26)

Der Abwurf der Atombombe am 6. August 1945 brachte Tod und unvorstellbares Elend für Hunderttausende Menschen, vor allem Zivilisten, Frauen und Kinder und auch Zwangsarbeiter. Ebenso zwei Tage später der Bombenabwurf auf Nagasaki. Heute wissen wir, der Abwurf der Bombe war sinnlos. So sinnlos wie Kriege immer sind. Bis heute leiden noch die Nachkommen der Opfer an den folgen.

Ein neuer Schrecken kam in die Welt, als hätte der Zweite Weltkrieg nicht schon genug Leid über die Völker gebracht. Man hätte erwarten können, dass diese Waffe nun geächtet wird. Aber wie heute jeder weiß, begann ein atomares Wettrüsten, das nun in ein neues Stadium tritt. Der Atomwaffensperrvertrag hat die Weiterverbreitung kaum eingedämmt. Die Selbstverpflichtung zum Abbau der Rüstung, die im Vertrag enthalten war, war weitgehend wirkungslos.

Der Initiative des Atomwaffenverbotsvertrags sind zwar 122 Länder beigetreten, nicht aber die Bundesrepublik, nicht die Mitglieder der Nato und erst recht nicht die Atomwaffenmächte. In Deutschland in Büchel lagern Atombomben, die schon längst entfernt werden müssen. Der INF-Vertrag wurde von den USA aufgekündigt.

Das alles ist Grund zur Sorge. Wir möchten, dass in keinem Land der Erde Atomwaffen eingesetzt werden. Wir wollen der Opfer der Atomwaffen gedenken. Wir wollen sie ehren, deren Tod so furchtbar war.

Wir wollen mahnen, dass alle Atomwaffen abgeschafft werden müssen. Die Kriegs- und Militärlogik muss durchbrochen werden.


 


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